Flucht.Punkt.Stadt

Mannheimer Literaturpreis der Räuber `77 2016-17

Sonja Viola Senghaus, Speyerer Lyrikerin, erhielt den Mannheimer Literaturpreis der „Räuber `77“ zum Thema „Flucht.Punkt.Stadt“. Ihr Gedicht „Besser woanders“  ist Teil der Anthologie „Flucht. Punkt. Stadt“.

Die Jubiläumsediton „Flucht.Punkt.Stadt.“ der Räuber `77, Literarisches Zentrum Rhein-Neckar e.V. enthält Lyrik- und Prosa-Beiträge, die zum Mannheimer Literaturpreis der Räuber 2016-17 eingereicht wurden. Die Jury wählte aus jeweils 15 „besten“ Zusendungen die Preisträger für den „Mannheimer Literaturpreis der Räuber `77“ 2016-17 aus. Im Buch sind die Gedichte und Texte der Nominierten sowie Gastbeiträge und Texte der Räubermitglieder enthalten. Ein Redaktionsteam ordnete sie in die Themengebiete: Räuber, Schiller, Flucht, Punkt, Stadt ein. Die Gestaltung der Jubiläumsedition lag in den Händen der Hochschule Mannheim unter Prof. Veruschka Götz

Das Preisträgergedicht:

Die EndScheidung

(Arbeitstitel: Besser woanders)

Erst als ihre Kinder sprechen konnten
und ihr die Schamröte ins Gesicht trieben

goss sie ihm ihr Tränenpaket
auf den frisch gestärkten Hemdkragen

warf ihre stummen Jahre
auf den Küchentisch

und flüchtete zurück
in ihr altes Leben

(Sonja Viola Senghaus)

 

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Beitrag aus der Rheinpfalz Ludwigshafen/Mannheim lesen

Beitrag aus dem Mannheimer Morgen lesen

 

Gezogene Zeit

Verlag: Wellhöfer, Ulrich (2.10.2017)
ISBN-13: 978-3954282388

Die neue Anthologie des Literarischen Vereins der Pfalz beschäftigt sich mit dem Thema Warten in seinen zahlreichen Facetten. Beim Warten beginnen die Minuten langsamer zu verrinnen, die Zeit scheint sich in die Länge zu ziehen. Bis sie allmählich in Vergessenheit gerät und der Wartende seinen vielschichtigen Gedanken nachgeht.

So wartet mancher hoffnungsvoll auf einen Freund, auf eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung, auf ein Naturereignis, auf die Zugverbindung oder auf einen Kaffee, ein anderer Mensch wartet sehnsüchtig auf die Erlösung am Ende des Lebens. Hin und wieder wandelt sich ein ungeduldiges Warten in Gelassenheit.

„Gezogene Zeit“ ist die Jahresgabe 2017 des Literarischen Vereins der Pfalz. 45 Autorinnen und Autoren beteiligten sich an der Ausschreibung und beschäftigten sich auf höchst unterschiedliche und unterhaltsame Weise mit dem Thema. Ihre Werke wurden von einer Jury ausgewählt.

NATUR – Lyrik zum Schmökern

Natur

Lyrik-Anthologie mit verschiedenen Autoren/innen
Hrsg. Christine Bienert,
Schmöker-Verlag, 30823 Garbsen
ISBN3-9809142-6-7
November 2005
9 Euro

Zu diesem Buch:

Ausgewählte Autoren aus Deutschland, österreich, der Schweiz und den Niederlanden laden die Leser zu einem lyrischen Spaziergang durch die Natur ein.
Sie begleiten durch die Jahreszeiten, öffnen sich den Wundern der Natur und offenbaren ihre vielschichtigen Empfindungen. Mit einfühlsamen, aber auch kritischen Texten geben sie den Worten des frühromantischen Dichters Novalis „Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf“ aktuellen Inhalt.

 

Gedichte von Sonja Viola Senghaus:

„Harmonie“, „Collage“

Jeder Friedensgedanke ein Gedicht

Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat
Edition Octopus, Lyrik, 325 Seiten, 16 Zeichnungen 
ISBN 978-3-86582-734-0, EUR 17,50

Zu diesem Buch:

Diese bewegende Anthologie versammelt Friedensgedanken von 94 namhaften Autorinnen und Autoren aus dem europäischen Raum. Die ehrliche und offene Auseinandersetzung mit dem Thema Krieg und Frieden spiegelt auf eindrucksvolle Weise Zeitgeschichte wider. Ein Buch für jeden, der sich mit dem Thema Frieden beschäftigen möchte.

Zu Hause… in der Fremde

Mythos Fremde

BIM e.V. (Hrsg.)
Mythos Fremde: Ausgewählte Gedichte
2005
100 Seiten, Broschur
ISBN 3-938114-24-X
ISBN 978-3-938114-24-7
8,90€

Zu diesem Buch:

Jeden Tag entscheiden sich viele Menschen dafür, ihre Heimat zu verlassen und sich ein neues Zuhause zu suchen. Die Gründe sind so unterschiedlich, wie die Menschen und die Erfahrungen, die sie in ihrer neuen Heimat sammeln. Viele von ihnen können sich nur schwer von dem lösen, was sie hinter sich gelassen habe. Aber auch das Neue, das ihnen überall begegnet, muss verarbeitet werden. In beiden Fällen kann Literatur helfen – als Ventil ebenso, wie auch als Brücke zwischen den Menschen und Kulturen.

Im Rahmen der dritten Bonner Buchmesse Migration hat das Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. den Literaturwettbewerb „Zuhause… in der Fremde“ ausgelobt.

Unter den zahlreichen Einsendungen zum Thema Wanderung waren viele hervorragende Gedichte. Die besten Einsendungen sind in diesem Band versammelt.


Enthaltene Gedichte:

„Grenzgang“

 

Aus dem Hinterland – Lyrik nach 2000

Hinterland

Edition YE
Hrsg, Theo Breuer
ISBN 3-87512-186-4
25 Euro

Zu diesem Buch:

Der Essayband, der unmittelbar an „Ohne Punkt & Komma, Lyrik in den 90er Jahren“, anschließt, ist eine Monographie, die sich auf 512 Seiten mit der Lyrikzeit von 1999 bis 2005 im deutschen Sprachraum und darüber hinaus befasst. Das Register umfasst ca. 1500 Einträge: ca. 1220 Personen, 230 Verlage und 50 Zeitschriften (u.a. www.lyrikzeitung.de). In den 15 Kapiteln werden etwa 550 Gedichte zitiert. Insgesamt werden über 1000 Gedichttitel bibliographiert bzw. kommentiert.

Aus Kapitel 11: „Tür zum Meer“ – kommentierte Einzeltitel 1999 – 2005

„Licht-Flügel-Schatten“ (Marsilius, Speyer, 2002) ist ein aufwendig gestalteter Lyrikband: Hardcover, Lesebändchen, mattgestrichenes Kunstdruckpapier, mehrfarbiger Druck, Bilder von Dorette Polnauer. über dieses liebevoll gestaltete 112seitige Büchlein wird sich die Autorin Sonja Viola Senghaus von herzen gefreut habe. Ihre Gedichte haben die Gestaltung verdient. Stets auf der Suche nach Form und Aktionsradius der Metapher“ (Frederico GarcÍa Lorca) gelingen etliche ihrer oft kurzen

GEDICHTE
Nachaufnahmen
Innerer Bilder
In Plakatgröße.

Liebe

Liebe

Lyrik zum Schmökern

Lyrik-Anthologie mit verschiedenen Autoren/innen

Schmöker-Verlag,
Hrsg. Christine Bienert,
1. Ausgabe, Oktober 2004,
ISBN 3-9809142-2-4

Zu diesem Buch:

Von ersten Begegnungen über den Rausch der Liebe bis zum mitunter bitteren Ende einer Beziehung reichen die poetischen Impressionen von weit über hundert Autoren aus Deutschland, österreich, Schweiz und den Niederlanden. In Anlehnung an das russische Sprichwort „Die Liebe beginnt mit den Augen“ ist es ihnen mit einfühlsamen Texten gelungen, Liebe auf vielfältige Weise in Worten sichtbar werden zu lassen.


Enthaltene Gedichte:

„Alte Liebe“ und „Und dennoch Liebe“