Literatur und Wein

Literatur und Wein“
90 Jahre Katharina Mattich – ein Leben mit der Literatur

Die Autorengruppe Spira des Literarischen Vereins der Pfalz
lädt zu einer Matinée-Lesung
mit der Dichterin Katharina Mattich
am Sonntag, 15. September 2019, 11 Uhr,
in das Weinstudio der Pfalz, Dr. Klein,
Schulergasse ( Am Königsplatz) ein.

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Der Frühling buchstabiert sein Grün – Pressenotiz

Der Natur auf der Spur: die Autorengruppe Spira
Das gryne Band – Lesung der Autorengruppe Spira

Lasst uns flechten ein grynes Band…
Mit diesen Worten begann die lyrische Reise in der kleinen Gotischen Kapelle im anmutigen Adenauer Park mit der Autorengruppe Spira des Literarischen Vereins der Pfalz.
Sonja Viola Senghaus präsentierte  neun Autorinnen und einen Autor, die Gefühle und Erlebnisse in ihrer literarischen Sprache beschreiben würden.
Die Gruppe sei so bunt wie der Frühling, sagte sie, und zwar durch die Art zu dichten und durch die unterschiedlichen Nationalitäten. Wie klingt es, wenn jemand aus Afghanistan, Deutschland, Rumänien, Russland, Schottland, Serbien oder Vietnam über das Erwachen der Natur mit all ihrem Licht und ihren Farben erzählt?  Vereint uns die Liebe zur Natur, zur Literatur und Musik gar mehr, als wir uns je vorstellen können?
Die Gedichte wurden mit sehr viel Liebe und Leidenschaft präsentiert –
der Liebe zur Poesie, zur Sprache und schließlich auch der Liebe zum Leben.
Die Verse von Katharina Mattich, die leider kurz vor der Lesung erkrankte, wurden von den Gruppenmitgliedern gelesen. Mariusz Rzymkowski spielte
auf der Gitarre.

Pressebericht Rheinpfalz, 7. Juni 2019 / rg

Literatur und Wein

Literatur und Wein  – die Dritte!
Lesung am Sonntag, 28. April, 17 Uhr,
im Weinstudio Dr. Klein, Schulergasse 2 (Am Königsplatz)
mit Dr. phil. Gislinde Seybert, vergleichende Kultur- und
Literaturwissenschaftlerin und Malerin.
Die Moderation übernimmt die in Edinburgh geborene Autorin, Schauspielerin, Regisseurin und Mitbegründerin der Theatergruppe „Prisma“, Dawn Anne Dister.
Beide Autorinnen sind Mitglieder des Literarischen Vereins
der Pfalz und der Autorengruppe Spira der Sektion Speyer.
In den deutschen und französischen Gedichten und Prosatexten findet Dr. Gislinde Seybert einen Ton, der zwischen Gläubigkeit und Persiflage hin- und herpendelt und die Klippen und Untiefen weiblicher Gefährdung trennscharf durchkreuzt.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den Austausch bei einem Glas Wein mit Ihnen. Der Eintritt ist wie immer frei.

(Sonja Viola Senghaus, Leiterin der Sektion Speyer des
Literarischen Vereins der Pfalz e.V. und der Autorengruppe Spira)

„three poems“ – drei Solostücke für Blockflöte

SEGEBERGER BRIEFE No. 98, Jahrgang XXXVI, 1/2019, Februar: Zeitschrift für Kreatives Schreiben
Katharina Pinosova-Ruzickova

„three poems“ – drei Solostücke für Blockflöte
(nach Gedichten von Sonja Viola Senghaus (Blick; Unentrinnbar; Vor dem Frühling)

Mieroprint Verlag EM 1270, Münster 2018

Zwei Silben „un“. … bar“, dazwischen all das, was Leben verspräche, Stühle, Tisch, Bett, die verrück- antast-, benutzbar sein könnten: Immobiles Mobiliar. Dazu im Notenbild zwischen zwei Tönen alternierende Tremoli, aufgestautes Beben, sich dem Textvorbild anverwandelnd. Erst die Bassblockflöte, dann Tenor- und Altflöte in den Folgesätzen, eine Musik für Flöte allein, ohne Worte also – Musik spricht für sich; Gedichte haben ihren eigenen Klang. Sie korrespondieren, haben sich etwas zu sagen, aber ganz geht die Gleichung nicht auf. Zwischen zwei Tönen, im Satzmittelteil, windet sich in 7/8-, 5/8-Taken, in minimalen Erweiterungen fluktierend, eine quälende Floskel, wie um, umsonst, die Fesseln zu sprengen. Die Dreiteiligkeit des Satzes folgt nicht dem Strophenkonzept des Gedichts, sondern verzichtet auf die schlussfolgernde Coda, worin Lebensvergeblichkeit in der Unwiederbringlichkeit des „Ungelebten“ kulminiert.

Im Eingangsstück zuvor wechseln sich Kurz- und Langzeilen von unregelmäßiger Takt- bzw. Silbenanzahl ab, lassen winterlich-nebelverhangene Hügellandschaft erahnen. Mit lautmalerischen Mitteln wendet sich die Musik den Unwegsamkeiten des Geländes zu: Sputato-Stolpersteine, oszillierende „Silberschleier“, Glissandi stehen für „Absurzgefahr“.

Das Abschlussstück Vor dem Frühling wählt kleinteilig-schmeichelnde Gesten („streichelt mich mit Zauberhänden“), durchsetzt mit spitzen Staccato-Nadeln, „begrünte Eisblumen“ über weite Strecken diatonisch-hoffnungsfroh.
Alle three poems sind Etappen einer“ literarisch-musikalischen Winterreise“, unter diesem Motto wurden die Stücke am 17.12.2017 in der GEDOK-Galerie in Heidelberg von Almut Werner Werner, Wiesloch, uraufgeführt.

Isa Rühling, (Blockflötistin, Komponistin, Schriftstellerin)

 

 

 

 

Der Frühling buchstabiert sein Grün

Gotische Kapelle: „Das Gryne Band“ inspiriert Auorrengruppe Spira /
Gedichte werden vorgetragen.
„Der Frühling buchstabiert sein Grün“

Speyer. „Der Frühling buchstabiert sein Grün“. Unter diesem Motto führt die Autoren-gruppe Spira im Literarischen Verein der Pfalz am Sonntag, 2. Juni, 16 Uhr, eine Lesung in der Gotischen Kapelle durch.

Die Lesung ist Teil einer umfangreichen Veranstaltungsreihe zum städtischen Projekt „Ds Gryne Band“ (wir berichteten). Gut gewählt haben die Literaten den Ort der Durchführung im Adenauerpark, der sich mit seinem alten Baumbestand nahtlos in die naturnahe Beteiligungsaktion der Stadt Speyer einfügt. An der Lesung beteiligen sich zehn Literaten verschiedener Nationalitäten, allesamt Mitglieder der Autorengruppe Spira. Gelesen wird ausnahmslos in Deutsch. Den Schwerpunkt bilden kurz gehaltene Gedichte, die im Wechsel vorgetragen werden.

Da einzelne Mitglieder auch mehrere Gedichte zum Besten geben, dauert die vom Gitarristen Mariusz Rzymkowski musikalisch umrahmte Veranstaltung nach Auskunft der Sektionsleiterin Sonja Viola Senghaus gut eine Stunde.
Entsprechend dem Motto der Aktion „Natur und Kunst in Speyer“ stehen vorwiegend naturnahe Themen auf dem Programm. Roswitha Schmitt beispielsweise trägt ihr eigens dazu verfasstes Gedicht „Lasst uns flechten ein grynes Band“ vor.

Sektionsleiterin Senghaus ist gleich mehrfach mit Gedichten wie „Was mit dem Frühling kommt“ oder „Halmengesang“ zu hören.
Von einem „Sorgenfreien Wellengang“ erzählt Loan Truong. Snežana Lazić schlägt „Leise Töne“ an und Susanna Hedrich blickt in „Das Innere einer Rose“. Vorgetragen werden weitere Gedichte von Hossein Amini, Dawn Anne Dister, Ulrike Görgen, Katharina Mattich und Dr. Maria Winter. mey

Info: Der Eintritt kostet 5 Euro. Zu entrichten an der Kasse des Veranstaltungsortes.

> Einladung herunterladen

Schwetzinger Zeitung und Hockenheimer Tageszeitung. Dienstag, 21. Mai 2019

Flucht.Punkt.Stadt

Mannheimer Literaturpreis der Räuber `77 2016-17

Sonja Viola Senghaus, Speyerer Lyrikerin, erhielt den Mannheimer Literaturpreis der „Räuber `77“ zum Thema „Flucht.Punkt.Stadt“. Ihr Gedicht „Besser woanders“  ist Teil der Anthologie „Flucht. Punkt. Stadt“.

Die Jubiläumsediton „Flucht.Punkt.Stadt.“ der Räuber `77, Literarisches Zentrum Rhein-Neckar e.V. enthält Lyrik- und Prosa-Beiträge, die zum Mannheimer Literaturpreis der Räuber 2016-17 eingereicht wurden. Die Jury wählte aus jeweils 15 „besten“ Zusendungen die Preisträger für den „Mannheimer Literaturpreis der Räuber `77“ 2016-17 aus. Im Buch sind die Gedichte und Texte der Nominierten sowie Gastbeiträge und Texte der Räubermitglieder enthalten. Ein Redaktionsteam ordnete sie in die Themengebiete: Räuber, Schiller, Flucht, Punkt, Stadt ein. Die Gestaltung der Jubiläumsedition lag in den Händen der Hochschule Mannheim unter Prof. Veruschka Götz

Das Preisträgergedicht:

Die EndScheidung

(Arbeitstitel: Besser woanders)

Erst als ihre Kinder sprechen konnten
und ihr die Schamröte ins Gesicht trieben

goss sie ihm ihr Tränenpaket
auf den frisch gestärkten Hemdkragen

warf ihre stummen Jahre
auf den Küchentisch

und flüchtete zurück
in ihr altes Leben

(Sonja Viola Senghaus)

 

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Beitrag aus der Rheinpfalz Ludwigshafen/Mannheim lesen

Beitrag aus dem Mannheimer Morgen lesen

 

Gezogene Zeit

Verlag: Wellhöfer, Ulrich (2.10.2017)
ISBN-13: 978-3954282388

Die neue Anthologie des Literarischen Vereins der Pfalz beschäftigt sich mit dem Thema Warten in seinen zahlreichen Facetten. Beim Warten beginnen die Minuten langsamer zu verrinnen, die Zeit scheint sich in die Länge zu ziehen. Bis sie allmählich in Vergessenheit gerät und der Wartende seinen vielschichtigen Gedanken nachgeht.

So wartet mancher hoffnungsvoll auf einen Freund, auf eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung, auf ein Naturereignis, auf die Zugverbindung oder auf einen Kaffee, ein anderer Mensch wartet sehnsüchtig auf die Erlösung am Ende des Lebens. Hin und wieder wandelt sich ein ungeduldiges Warten in Gelassenheit.

„Gezogene Zeit“ ist die Jahresgabe 2017 des Literarischen Vereins der Pfalz. 45 Autorinnen und Autoren beteiligten sich an der Ausschreibung und beschäftigten sich auf höchst unterschiedliche und unterhaltsame Weise mit dem Thema. Ihre Werke wurden von einer Jury ausgewählt.

Literatur und Wein

Eine neue Lesereihe mit Autorinnen und Autoren
des Literarischen Vereins der Pfalz im Weinstudio
Dr. Klein, Am Königsplatz, erstmals am Sonntag, 4. November 2018 um 17 Uhr mit Margit Kraus: Gedichte zu Liebe und Wein, moderiert von Sonja Viola Senghaus

Die Autorengruppe Spira des Litrarischen Vereins
der Pfalz präsentiert viermal im Jahr neue Texte einem
neugierigen wie auch kritischen Publikum.

Erleben Sie genussvolle Stunden im Herzen von Speyer
bei Literatur und Wein!

Die erste Lesung in dieser Reihe findet am Sonntag,
4. November um 17 Uhr mit der Literatin Margit Kraus
aus Waldsee statt. Die Moderation übernimmt die Leiterin der Autorengruppe Spira, Sonja Viola Senghaus.
Genießen Sie die Vielfalt an Texten und erlesenen Weinen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den Austausch mit Ihnen.

Der Eintritt ist frei.

 

Meine Heimat liegt im Blauen

Jubiläum: Literarischer Verein der Pfalz feiert sein 140-jähriges Bestehen /
28 Teilnehmer machen beim Dichterwettbewerb mit

„Meine Heimat liegt im Blauen“
von unserem Mitarbeiter Nikolaus Meyer (Hockenheimer Zeitung vom 27 09.2018)

SPEYER. Mit einer Hommage an die Pfalz und ihre Dichter feierte der Literarishe Verein der Pfalz sein 140-jähriges Bestehen. Bei der Jubiläumsveranstaltung im Historischen Ratssaal betonten alle Redner die Bedeutung der Literatur für Sprache und Bildung. Von der Speyerer Sektion Spira ausgerichtet, stand der Abend unter dem Motto „Meine Heimat liegt im Blauen“. Vorbild war eine Gedichtzeile des in Speyer geborenen Bühnenautors und Lyrikers Martin Greif (1839 bis 1911).
An Greif, de eigentlich Hermann Frey hieß, erinnert eine Gedenkstätte. Im ersten Stock des Museums „SchPIRA“ auf dem Areal des Judenhofes. Zudem ist eine Straße nach ihm benannt. Die erste Zeile des Gedichtes stand zudem Pate für einen Dichterwettbewerb, den der Literarische Verein anlässlich des Jubiläums in den Disziplinen Lyrik und Prosa ausgeschrieben hatte und an dem sich 28 Personen beteiligten.

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Ein Abend zu Ehren von Greif und Sommer

Literarischer Verein der Pfalz feiert mit Festakt im Historischen Ratssaal
sein 140-jähriges Bestehen

140 Jahre kreatives Schreibes in Lyrik und Prosa hat der Literarische Verein der Pfalz am Dienstagabend gefeiert. Im Mittelpunkt eines Festakts im Historischen Ratssaal Speyer stand eine Hommage der Autorengruppe „Spira“ an die Speyerer Dichter Martin Greif (1839 – 1911) und Lina Sommer (1862 – 1932)

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