Literarisch-musikalische Winterreise

Literarisch-musikalische Winterreise
zur Winterausstellung der GEDOK Heidelberg

am Sonntag  17.12.2017, 17 Uhr

mit Uraufführung von Werken der Komponistin Katharina Pinosova-Ruzickova für Flöte zu Texten der Lyrikerin Sonja Viola Senghaus 

Sonja Viola Senghaus (Lyrik)
Almut Werner (Blockflöten)

in der GEDOK-Galerie Heidelberg, Römerstr. 22, Eintritt frei

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Gezogene Zeit – Einladung zur Veranstaltung

Buchvorstellung der Anthologie 2017 über das Warten
Literarischer Verein der Pfalz e.V. – Sektion Speyer,
Dienstag, 16. Januar 2018, 19 Uhr

Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz Speyer, Otto-Mayer-Str. 9
Eintritt frei

Lesung der Texte von Mitgliedern der Sektion Speyer und Gästen:
Sabrina Albers, Karin Fiirlus, Margit Kraus, Katharina Mattich, Sonja Viola Senghaus und Matthias Zech. Die Texte der verstorbenen
Lyrikerin Karin Ruppert wird Dawn Anne Dister lesen.
Der Blues-Gitarrist Wolfgang Schuster setzt die musikalischen Akzente.

Veranstalter und Leseort:
Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz,
Otto-Mayer-Str. 9, Speyer

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Sagt dem Doktor Luther, ihn würde ich nehmen

Eine literarisch-musikalische Veranstaltungder GEDOK Heidelberg
u.a. mit einem Text von Christine Brückner
Dienstag, 16. Mai 2017, 20 Uhr
Stadtbücherei Heidelberg, Hilde-Domin-Saal,
Poststraße 15
Eintritt 10 / 8 Euro

Mitwirkende: Adriana Carcu, Elisabeth Lichter, Leticia Mancino,

Gerhild Michel, Dorothea Paschen, Monika Sobotta, Helga Karola Wolf
und das Ensemble „La Rosa Enflorece“
mit Musik von und um Martin Luther und Katharina von Bora
Ausführende: Almut-Maie Fingerle – Sopran, Almut Werner – Blockflöten,
Daniel Spektor – Barockgeige, Johannes Vogt – Theorbe
Idee: Sonja Viola Senghaus
Regie: Dorothea Paschen

Die hellen Tage

Literarisch-musikalische Soirée, Sonntag, 17. April, 17 Uhr,
Zehnthaus Römerberg-Berghausen, Berghäuser Str. 48, 

Sonja Viola Senghaus (Lyrik) und
Wolfgang Schuster    (Gitarre)

Eintritt 8,– €

Zwischen Tag und Traum (2)

Bildhaftes Gestalten in Wort und Musik
im Altpörtel in Speyer am 29. Mai 2015, 19:30 Uhr, 20:30 Uhr, 21:30 Uhr
zur Kult(o)urnacht der Stadt Speyer

Texte:   Sonja Viola Senghaus
Saxofon: Lömsch Lehmann

Ein Nachhall

Donnerstag, 15. Mai 2014, 19:30 Uhr       
Stadtbücherei Heidelberg, Hilde-Domin-Saal

„Ein Nachhall“
Literarisch-musikalische Soirée mit Sonja Viola Senghaus, Lyrik,
und Wolfgang Schuster, Gitarre, Speyer-Römerberg

Gedichte aus dem dritten Lyrikband „Ein Nachhall“ von
Sonja Viola Senghaus verschmelzen mit den musikalischen
Kompositionen und Improvisationen des Blues-Gitarristen
Wolfgang Schuster.

Eine Veranstaltung der GEDOK Heidelberg,
in Kooperation mit der Stadtbücherei Heidelberg
Eintrittskarten zu 7,– € / 5,– erm. an der Abendkasse

Einladung herunterladen (PDF)

Glaspavillon Ausgewogene Balance

Ausgewogene Balance
Lesung mit Lyrik, Kalligrafie und Musik im Rathauspavillon

Rheinpfalz, Freitag, 15. Juni 2012, von Monika Portenlänger

„Zwischen uns eine Zeile“: Unter diesem Titel haben Kalligrafin Inge Schott,
Lyrikerin Sonja Viola Senghaus und Gitarrist Wolfgang Schuster am Dienstagabend
eine gemeinsame Lesung im bis auf den letzten Platz besetzten Speyerer Rathauspavillon gestaltet.

Luftig-kühles Licht durchflutet den hohen Glasraum. Schwebend tanzen filigran geschriebene Wörter in Kalligrafie auf schmalen weißen Blätterbahnen. „Auf der Oberfläche des Sprachflusses tanzt der Standpunkt hin und her, eingebettet zwischen den Worten treibt er nun einsilbig stromabwärts“ ist auf einem Blatt in wellenförmig-strömenden Buchstaben zu lesen.

   Kalligrafin Inge Schott hat hier Sonja Viola Senghaus‘ Worte aus dem Gedicht „Treibholz“ ins Bild gesetzt. Zum Zweiklang aus Wort und Sprachbild gesellen sich die Gitarrenlaute Wolfgang Schusters, der Senghaus‘ Lyrik in harmonische Klangbilder übersetzt und damit die Aussagen musikalisch unterstreicht.
    Eine ausgewogene Balance aus Wort, Klang und Bild entsteht in der Lesung, und eine beinahe meditative, ruhige Atmosphäre erfasst den voll besetzten Raum, während Senghaus in nachdenk-lichem Tonfall Gefühle und Erfahrung in ihrer Lyrik in kurze, klare, poetische Satzbilder verwan-delt. So werden „zornige Buchstaben einfach ausradiert“ und „Ausrufezeichen in Frage gestellt“.
  
In „Wortdrähten“ wird nach dem „Runden der Worte“ gesucht – „ein einzig gerundetes Wort verdrahtet sich in mir“. In ihrem Liebesgedicht „Zwischen uns ein Lied“ wiederum „tanzt der Abend ein Strophe, singt die Nacht die Melodie“. Die kühle Leichtigkeit des gläsernen Pavillons unterstreicht dabei die Atmosphäre der Worte, Kalligrafie-Blätter und Gitarrenklänge, die sich miteinander verbinden oder – wie im Gedicht „Wortdrähte“ – verdrahten.