Zwischen uns

Zwischen uns
Kunst-Musik-Literatur

Martin Eckrich (Mal-Performance)
Rabea Maria Michler (Flöten)
Sonja Viola Senghaus (Lyrik)

zum Frühlingssonnenfest
am Sonntag, 29. April 2012, 15 Uhr
im Ateliergarten
von Martin Eckrich
Iggelheimer Str.54
67105 Schifferstadt

 

GEDOK Konzertlesung, Historischer Ratssaal Speyer (Videoaufzeichnung)

Konzertlesung

20.05.2011, 20 Uhr, GEDOK Heidelberg in Kooperation mit der Stadt Speyer
Historischer Ratssaal, Stadt Speyer, 67346 Speyer, Maximilianstraße 12

Sonja Viola Senghaus, Lyrikerin, Gedichte aus dem Lyrikband „Sprachruder“,
Barbara Rosnitschek, Querflöte, Dorothea von Albrecht, Violoncello,
Musik von Barbara Heller und Heitor Villa-Lobos

 

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Innen und Außen

Lesung zur Vernissage „Innen und Außen“
von Dorette Polnauer und Achim Blankenhorn
Donnerstag, 1. September 2011, 19 Uhr
Galerie Ansichtssache – Eine ‚Art Collage‘
Inh.: Daniela Stieh-Lenz
Wiltinger Straße 19
54329 Konz
ansichtsache-kunstobjekte.eu

Wie Bilder sich in Worte wandeln

Samstag, 03.09.2011, 10-13 h, 14-16 h
„Wie Bilder sich in Worte wandeln“
Workshop experimentelles Schreiben:
Kunstbetrachtung und Gedanken zu Bild und Skulptur
in Worte fassen, Schreibtechniken kennen lernen
Leitung: Sonja Viola Senghaus

Sonntag, 04.09.2011, 11-12 h Kunstmatinee
„Zwischen Tag und Traum“
Präsentation der im Workshop entstandenen Texte
Lesung: Elke Seiler und Sonja Viola Senghaus,
Musik: Dieter Klee

Veranstalter: Kunstverein Hockenheim
Begleitprogramm zum Großen Kunst- und Kulturprojekt
des Kunstvereins Hockenheim

Veranstaltungsort: Stadthalle, Rathausstrasse 3, 68766 Hockenheim
Gebühr:  (36 €, Mitgl. 33 € )

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Rot – errötet – erotisch

Rot – errötet – erotisch

ein Abend rund um die Liebe und das Leben.

Kunst:    Uschi Freymeyer and Friends
Lyrik:     Sonja Viola Senghaus, Speyer
Gesang: Saskia Braun) Musikschule
Klavier:  Ria Pelikan   ) Frankenthal

Donnerstag, 20.Oktober 2011, 19 Uhr

Atelier „art&more“ im Kunsthaus Frankenthal
Hans-Kopp-Str. 22 (Seiteneingang)
www.uschi-freymeyer.de

Eintritt: 5 €

sommer _ nacht _ traum

sommer _ nacht _ traum

Musikalisch-literarische Soiree


Die GEDOK Heidelberg lädt ein:
Sonntag, 10. Juli 2011, 20 Uhr,
auf der Dachterrasse ds des arthotel;
Grabengasse 7, 69127 Heidelberg

Barbara Rosnitschek, Querflöte
Anna Panagopoulos, Klavier

Anna-Luise Jordan, Prosa
Elisabeth Lichter, Lyrik
Gerhild Michel, Lyrik
Sonja Viola Senghaus, Lyrik

 

 

Kritik Rheinpfalz Konzertlesung

RHEINPFALZ, Montag 23. Mai 2011
Lokales: Speyer: Kultur
Vom Pioniergeist John Cages inspiriert
Sonja Viola Senghaus im Speyerer Ratssaal
von juliane sauerbeck „If you celebrate it, it“s an art, if you don“t, it isn“t“ – übersetzt: „Es ist Kunst, wenn man es zelebriert, sonst nicht“. So lautete das künstlerische Credo von John Cage, dem wohl prominentesten enfant terrible der Neuen Musik.

Ohne sich ausdrücklich auf Cage zu beziehen, haben Sonja Viola Senghaus, Barbara Rosnitschek (Flöte) und Dorothea von Albrecht (Cello) diese Kunstauffassung am Freitagabend im Speyerer Ratssaal als Konzertlesung umgesetzt.

Um die Widerstände des sprachlichen Gestaltens, um das Ringen nach Deutungen und Be-Deutung kreisen die Gedichte des Bandes „Sprachruder“, die die Autorin selbst vortrug. Den lyrischen Miniaturen antworteten Flöte und Cello mit eigenwilligen Spieltechniken und Klangbildern zu Barbara Hellers „Zeichen“.
Dabei war das Spannungsfeld zwischen valorisiertem künstlerischem Ausdruck auf der einen und marginalisiertem alltäglichem Ausdruck auf der anderen Seite fixer Bezugspunkt der dichterischen und musikalischen Gestaltungen. Anspielungen auf literarische und grafische Werke – etwa auf Ovid, Frida Kahlo oder Joseph Beuys – stehen für interdisziplinäres Gestalten, das Senghaus erklärtermaßen ein besonderes Anliegen ist.

Der virtuose Umgang mit dem Stilmittel der Alliteration in „Wolfswörter“ und ein raffiniertes Wortspiel – „Ich schwebe ohne aufzufallen der verschwisterten Erde“ in „Schweben“ – belegen Senghaus“ Gespür für Klang, Rhythmus und assoziatives Denken. Demgegenüber erschöpft sich manches ihrer Gedichte im Plakativen oder rein Klanglichen; auch die refrainartige Wiederholung des Schlussverses – eine allzu häufig genutzte Technik – vermochte nicht immer ganz zu überzeugen.

In musikalischer Hinsicht entfalteten die Improvisationen trotz der vielfältigen Spieltechniken, die darin zum Einsatz kamen, eher spröde Wirkung. Mit frischem Schwung mitreißend musiziert, erhielt hingegen das Duo „The Jet Whistle“ von Heitor Villa-Lobos spontanen Applaus.

Ob und inwiefern Kunst ist, was man als solche präsentiert, mag nun jeder für sich entscheiden. Senghaus, von Albrecht und Rosnitschek jedenfalls haben diesen Diskurs mit großem persönlichem Einsatz aufgegriffen und sich vom Pioniergeist der Neuen Musik inspirieren lassen.
Speyer, 23.5.11
von juliane sauerbeck